KEL führt Lageprotokoll, Aufgaben, Alarmierung, Bettenkapazitäten und das Krisenhandbuch Ihres Hauses in einer Anwendung zusammen. Jede Entscheidung bleibt dokumentiert, und alle Positionen im Stab sehen denselben Stand.
Das Problem
Whiteboard, ausgedruckte KAEP-Ordner, Telefonlisten vom letzten Jahr: So sieht Krisenstabsarbeit in vielen Häusern heute aus. Bei einer Übung fällt das kaum auf. Im Ernstfall schon.
Wer hat wann welche Entscheidung getroffen, auf welcher Informationsgrundlage? Aus handschriftlichen Notizen lässt sich das Wochen später kaum rekonstruieren. Spätestens bei Haftungsfragen wird das zum Problem.
Jede Position führt eigene Notizen. Der aktuelle Stand hängt davon ab, wer zuletzt im Raum war. Wer neu dazukommt, braucht lange, bis er arbeitsfähig ist.
Wer wurde erreicht, wer kommt, wer fehlt noch? Diese drei Fragen kosten in der ersten Stunde die meiste Zeit, wenn niemand die Rückmeldungen systematisch erfasst.
Die Lösung
KEL ist um die Führungslogik eines Krisenstabs herum gebaut: Meldungen werden bewertet, Entscheidungen dokumentiert, Aufträge verfolgt. Alle Screenshots auf dieser Seite stammen aus dem laufenden System.
Jeder Eintrag im Lageprotokoll gehört zu einer der vier Ebenen und kann aus dem vorherigen fortgeschrieben werden. Die Führungskette lässt sich dadurch auch Wochen später Schritt für Schritt nachvollziehen.
KEL erfasst freie Betten je Bereich, von der Notaufnahme bis zur Pädiatrie, und erzeugt daraus IVENA-kompatible Meldungen. Beim Massenanfall von Verletzten kommen Sichtungskategorien und Patientenzahlen dazu. Generische Lage-Software bildet diesen Teil der Krankenhausrealität nicht ab.
Jedes Risiko erhält eine berechnete Stufe aus Wahrscheinlichkeit und Auswirkung sowie ein zuständiges Sachgebiet. Die Liste sortiert sich nach Kritikalität; kritische Risiken erscheinen zusätzlich auf dem Dashboard.
Jedes Sachgebiet hat einen eigenen Kanal, die Stabsspitze einen Führungskanal. Nachrichten tragen eine Vertrauensstufe (bestätigt, unbestätigt, Gerücht), damit erkennbar bleibt, worauf sich eine Entscheidung stützt.
Aktivierungskriterien, Eskalationsstufen und Rollenbesetzung liegen im System und sind mit dem laufenden Einsatz verknüpft. Wer eine Position übernimmt, bekommt die zugehörige Rollenkarte mit den ersten Schritten angezeigt.
Zuverlässigkeit
Auf Wunsch läuft ein zweiter KEL-Server im Netz des Krankenhauses. Fällt die Internetverbindung aus, arbeitet der Stab auf der lokalen Instanz weiter. Nach dem Ausfall werden die Datenstände zusammengeführt.
Rollenbasierte Berechtigungen, verschlüsselte Verbindungen und ein Protokoll über Anmeldungen und Verwaltungsaktionen. Gehostet in Deutschland, DSGVO-konform.
Datenbank und Dokumente werden täglich automatisch gesichert, mit definierter Aufbewahrungsdauer und auf Wunsch zusätzlicher Kopie außer Haus.
Der Unterschied
Die Kurzfassung. Der vollständige Vergleich mit fünf Kategorien steht auf einer eigenen Seite.
| Kriterium | Papier / Whiteboard | Generische Lage-Software | KEL |
|---|---|---|---|
| Nachvollziehbare Führungskette | Nein | Teilweise | Ja, automatisch |
| Speziell für Krankenhäuser (KAEP) | Nein | Selten | Ja |
| Betrieb ohne Internet möglich | Ja | Meist nein | Ja, mit lokalem Fallback |
| Alarmierung mit Rückmeldeverfolgung | Nein | Teilweise | Ja |
Vertrauen
KEL wird für jedes Haus an dessen Strukturen und KAEP angepasst. Als Software mit Schulung, oder komplett mit Hardware, Einrichtung vor Ort und 24h-Betreuung.