Funktionen
KEL deckt die Arbeit eines Krankenhaus-Krisenstabs von der ersten Meldung bis zur Übergabe an die Nachbereitung ab. Diese Seite zeigt die Kernmodule mit Screenshots aus dem laufenden System, darunter alle weiteren Module in Kurzform.
Das wichtigste Modul zuerst
Der größte Zeitverlust im Ernstfall entsteht ganz am Anfang – beim Überlegen, was überhaupt zu tun ist. KEL nimmt Ihnen diesen Schritt ab.
Für jede Lage – Stromausfall, MANV, Cyberangriff, Trinkwasserausfall – hinterlegen Sie einmal die typischen Aufgaben, Risiken und Checklisten, abgestimmt auf Ihr Haus.
Die Stabsleitung wählt das passende Szenario aus und aktiviert es mit einem Klick.
Aufgaben, Risiken und Checklisten werden automatisch angelegt, priorisiert und den Sachgebieten zugeordnet – protokolliert im Einsatztagebuch.
Der Effekt: Die Chaosphase zu Beginn eines Einsatzes wird massiv verkürzt – der Stab arbeitet ab der ersten Minute eine vollständige Liste ab.
Informationen, Bewertungen, Entscheidungen und Aufträge werden strukturiert erfasst und bleiben miteinander verknüpft. Auf dieser Grundlage lässt sich der Einsatzverlauf später vollständig rekonstruieren.
Jedes Risiko erhält eine berechnete Stufe und ein zuständiges Sachgebiet. Die Ansicht sortiert nach Kritikalität, kritische Risiken erscheinen zusätzlich auf dem Dashboard.
Jedes Sachgebiet hat einen eigenen Kanal, die Stabsspitze einen Führungskanal. Nachrichten tragen eine Vertrauensstufe, damit erkennbar bleibt, worauf sich eine Entscheidung stützt.
Aktivierungskriterien, Eskalationsstufen und Rollenbesetzung sind digital hinterlegt und aus dem laufenden Einsatz heraus aufrufbar.
Weitere Module
Diese Module ergänzen die Kernfunktionen und sind Teil jeder KEL-Installation.
Geo-Karte und Gebäude-Lageplan mit taktischen Zeichen nach DV102: Schadensstellen, Sperrzonen und Ressourcen, live für den ganzen Stab. Export als GeoJSON und KML.
Vollbild-Ansicht für den Lageraum: Karte, KAEP-Status, kritische Risiken und Kapazitätslagebild auf einem großen Bildschirm zusammengefasst.
Alarmierung mit Rückmeldeverfolgung. Der Stab sieht, wer erreicht wurde, wer zusagt und wer noch fehlt.
Aufträge aus dem Lageprotokoll werden zu Aufgaben mit Frist, Status und Verantwortlichem.
Freie Betten, Aufnahmesperren und Verlegungen je Bereich, als Grundlage für die Patientensteuerung und IVENA-Meldungen.
Strukturierte Erfassung beim Massenanfall von Verletzten: Sichtungskategorien, Patientenzahlen, Ressourcenbedarf.
Automatisch geführtes Protokoll aller Ereignisse und Maßnahmen, chronologisch und nachträglich nicht veränderbar.
SOP-Checklisten je Rolle und Ereignistyp, mit sichtbarem Bearbeitungsstand für die Stabsleitung.
Rollen- und Schichtübersicht des Stabs: wer ist besetzt, wer auf dem Weg, wer erreichbar.
Sprachregelungen und Pressemitteilungen an einem Ort, mit Abstimmungs- und Freigabestatus.
Strukturierte Übergabe an die nächste Besetzung mit offenen Punkten, Lagebild und laufenden Aufträgen.
Wir zeigen Ihnen KEL in einer unverbindlichen Demo an Ihren eigenen Krankenhaus-Szenarien.